PRESSE

 
 

Pressestimmen:

"…Geprägt ist ihr Spiel nicht nur, aber auch von einer schier unerschöpflich scheinenden klangfarblichen Varianz, hoher Virtuosität in mehrerer Hinsicht, von blitzartigen Reaktionsgeschwindigkeiten in großer wie in kleinster Gestik. Daniel Studer und  Peter K Frey agieren mit klar gesetzten Aktionen, Strukturdenken schwingt mit, ob im Aufbau rasch wechselnder Texturfelder oder in im Laufe der Zeit sich entfaltenden Abschnitten."
Nina Polaschegg, 2014

"…Wie traumwandlerisch auf Draht und jederzeit offen die beiden interagieren – auch mit dem Dritten im Bunde (John Butcher), war eindrücklich mitzuverfolgen. Mit Fingern, Bogen, kleinen Stöcken und Handflächen entlocken sie ihren massiven Instrumenten die unglaublichsten Klänge und Zusammenklänge, erschaffen dichte Impro-Kompositionen, brechen auf in ruppige Fahrten oder expandieren ihre wache Geräuschkultur bis in die äussersten Bezirke der Stille, wo es nur noch wunderbar und jenseitig ist."
Pirmin Bossart, 2014

"Es sind nach wie vor zweierlei Musiker, die aber klingen wie "Eins", diesmal ohne Elektronik, stattdessen: Kontrabässe pur. Dabei scheint immer wieder, als spielten die beiden ein Instrument, als spielte ein Musiker auf acht Saiten; so organisch, feinst ausbalanciert improvisieren die beiden Bassisten zusammen. … In der Feinheit der Binnendifferenzierung, sowohl der klanglichen Art wie im homogenen Zusammenspiell, in blitzschnellen Reaktionen, Interaktionen der Musiker. Auch in dichten Passagen, auch beim Spiel expressiv-energetischen Klängen oder bei abrupt wechselnder Klanggebung atmet ihre Musik, gestalten Peter K Frey und Daniel Studer einen kontinuierlichen Fluss. Dazu tragen Klangmischungen bei, prägnante perkussive oder gezupfte Klänge werden oft mit luftigen Flageoletts oder rasch, mit wenig Bogendruck fast gehaucht wirkenden und doch in ihrer Farbigkeit changierenden Bogenklängen kombiniert sowie mit Klangfarben, die nicht nur auf den Saiten, sondern auch durch das Streichen auf Saitenhalter, Steg etc. entstehen. Verschiedene Spieltechniken und gelegentliche Präparationen sind dabei nie Selbstzweck, sondern selbstvertändliches Klangrepertoire, das der Fortspinnung und musikalischen Gestaltung dient."
Nina Polaschegg, Dissonance, 2011

"Das Kontrabass-Duo Studer-Frey hat mit seiner neuen CD «Zwei» eindrücklich gezeigt, was freie Improvisation heute bieten kann: einen inspirierenden Ausflug in einen klanglichen Kosmos, der ständig im Wandel und doch in jedem einzelnen Moment verhaftet ist. Welch ein Vergnügen bietet dieser Dialog zweier Kontrabassisten, die das Wort nicht mit Gewalt an sich reissen, sondern im aufeinander abgestimmten Spiel zur Einheit zusammenwachsen!"
Michelle Ziegler, Neue Zürcher Zeitung, 2010

"Faszinierend, welch vielfältig und breit gefächerte Klang-, Geräusch- und Rhythrnuswelten die beiden Zürcher Kontrabassisten mit und auf ihren Instrumenten hier entwickeln, wie sie mit höchst kreativem Einsatz elektronischer Mittel die Klangspektren ergänzen, erweitern, differenzieren, wie wunderbar das gemeinsame Instant Composing, das freie, inspirierte Improvisieren in Szene gesetzt wird, wie immer wieder ein anderer, stets ereignisreicher und phantasievoller klanglicher Kosmos entsteht. Auf der beigefügten DVD kann man via "5.0 AC3 Dolby digital surround" noch tiefer in die Improvisationsprozesse und gestalterischen Metamorphosen eintauchen."
Johannes Anders (CH), Jazz'n'more, 2006

"…Denn im Zentrum dieser Aufnahmen stehen nicht programmmusikalische Inhalte, sondern das «und»: das inspirierte, von ungebremster Lust am Klang getragene Zusammenspiel zweier Musiker, die sich in ihrer Fantasie gegenseitig hochschaukein und dabei ihre Kontrabässe zu einer Art Hyperinstrument verwandeln. Das geht nur zum Teil auf das Konto der Elektronik. Das Instrument selbst ist die Quelle des unerhörten Reichtums an Klängen, die die beiden produzieren. An der Prägnanz des oberton- und geräuschreichen Instrumentalklangs hat aber auch die … akkurate Aufnahmetechnik ihren Anteil. Auf der Dolby-Surround-Version, die dieser Doppeledition auf einer DVD-Audio beigegeben ist, sitzt der Hörer mittendrin im Klangtheater…"
Max Nyffeler, Dissonanz, 2007

"...puro & schietto stato di piacere, spuntato all'esterno con ragguardevole ripetizione, tutte le volte che "Zweierlei" ha varcato la soglia del lettore...il meglio dell'improvvisazione moderna: un concentrato, secco e senza troppi fronzoli, che parte dalla Svizzera ed arriva a disegnare sofisticate emozioni svincolate da qualsiasi regola di (patinata e ordinata) scrittura compositiva
..."
Sergio Eletto, Sands-Zine, 2006

"Sehr eindrückliche Musik eines exzellenten Duos."
Bert Noglik